17 September 2008

Es ist beinahe so weit

Das Energiesystem, das ich von Bride "bekommen" habe, ist beinahe fertig ausformuliert.
Es heißt Die drei Feuer der Bride und ich bin fleissig dabei, das Skript zu schreiben.

Hier ist ein kleiner Auszug:


Bride (sprich Bruiid oder Briehde) oder Brighid (Bri-id gesprochen) ist nicht nur eine Heilige der christlichen Kirche - sie wurde schon viel früher verehrt und taucht bereits in den mythologischen Überlieferungen der Stein- und Eisenzeit auf.
Bride ist eine der großen, keltischen Muttergottheiten und eine Tochter des Vatergottes Dagda (irisch „guter Gott“). Wenn ich sie wahrnehme, dann immer mit langen weißen Haaren und in einem fließenden, weißen Kleid, das glitzert wie gefrosteter Schnee. Ihr Name leitet sich aus dem Gälischen von Breo Saighit ab, was so viel wie „scharfe Pfeilspitze“ oder auch „glühende Pfeilspitze“ bedeutet.
Bekannt ist sie als Göttin der Dichter, Poeten und Autoren, Heiler und Schmiede, Göttin der Inspiration, der Geburt und des Herdfeuers. Außerdem ist sie Schutzpatronin der Kriegskunst, des neuen Lebens und der Musiker.
Assoziiert wird sie unter anderem mit einer ewigen Flamme und hat viele „feurige“ Aspekte, nämlich passend zu ihren Eigenschaften das Feuer der Inspiration und Divination, das Feuer der Schmiedekunst und des Handwerks und das Feuer der Heilung und Fruchtbarkeit.
Dass ich sie da strahlend weiß wahrnehme, trotz all des Feuers, liegt wohl daran, dass sie in der hellen Hälfte des Jahres auftaucht, wenn das Licht sich mehrt und zum Teil aber noch Schnee liegt. So wird sie auch als Lichtbringerin gesehen und zu ihrem Fest werden viele weiße Kerzen aufgestellt.
Bride wandelt als Dame der Küste zwischen Meer und Land und so verwundert es auch nicht, dass ich sie bei unserer ersten „Begegnung“ bei meiner Einweihung zu Celtic Reiki I auf einer Klippe am tosenden Meer antraf. Und als Wanderin zwischen den Elementen hat sie in der keltischen Überlieferung auch zwei Gesichter. Einmal das der Brighid boidheach (Brighid die Schöne) und auch das der Cailleach bheure (die Verschleierte „schneidende“, denn bheure bedeutet „scharf, schneidend“ ). In diesem Aspekt symbolisiert sie die dunkle Hälfte des Jahres, mit bläulichem Antlitz, oftmals voller Falten, deren Zeit an Samhain beginnt. Dann bringt ihre Zauberrute nicht das Licht, sondern den Frost (und Sturm und Zerstörung). So wandelt sie sich Jahr um Jahr und vereinigt beide Seiten in sich. Vielleicht ist es diese Eigenschaft, die sie auch zur Vermittlerin zwischen Himmel und Erde macht.

Kommentare:

Grye Owl Calluna hat gesagt…

Deine Beiträge sind immer sehr infomativ und interessant!
Ich schau´öfter´s mal vorbei.
Liebe Grüße
Grye Owl

Ashmodai hat gesagt…

Danke Dir ganz herzlich, Grye Owl.
Das freut mich sehr.

Viele liebe Grüße,

Ashmodai

Sheila hat gesagt…

Das System klingt schön :) Sehr mächtig und liebevoll *find*

Ashmodai hat gesagt…

Ja, das wird richtig toll. *freu*

Hexe hat gesagt…

Oh, wie ich lese, liebst du Brighid auch, genau wie ich.

Das freut mich.

Ashmodai hat gesagt…

Ja, sehr! :)
Das war irgendwie immer schon so.

chocina hat gesagt…

huhu
sehr schön geschrieben

gestern lass ich auch einiges über sie in einem
buch was mir seit jahren wieder in die hände viel

Ashmodai hat gesagt…

Danke Dir, Chocina. :)
Was war das für ein Buch?
Ich mag Bride seeeeehr.